Menschliche Anteilnahme ist etwas Schönes. Sie kann aber auch zu weit gehen. Etwa dann, wenn der abends müde nach Hause kommende Ehemann von seiner Frau mit den Worten begrüßt wird:

HAST DU WAS? (aus dem Buch 'Is net so')

"Na, es geht mir sehr gut!"
"Du, i kenn dich doch! Du hast was ...!"
"Sicher net!"
"Geh, wie du schaust, is dir bestimmt was über die Leber g'rennt!
Willst net ehrlich sein zu mir?"
"Na, des hasst ja, des hasst, es gibt nix, was i dir sagen könnt!"
"Willst net oder kannst net?"
"Weder noch ...!"
"Bin i dir jetzt vielleicht schon ganz egal?"
"Was soll des wieder heißen ...? Also - von mir aus red ma halt ..."
"Wenn's dir ka Bedürfnis is, dann lass lieber bleiben!"
"I hätt scho a Bedürfnis ..."
"Jetzt auf einmal! Aber i hab a net immer Zeit zum Plaudern! Mir scheint, du
siehst gar nimmer, was i den ganzen Tag arbeiten muss!"
"Dann schau halt mehr auf dich!"
"Des kann i doch net, wenn i merk, dass du schon wieder was hast!"
"I hab aber nix!"
"Warum eigentlich net? Willst mir damit vorwerfen, dass i was hab?"
"Ka Spur! I will dir überhaupt nix ..."
"Dann sag doch endlich, was d' hast!"
... Herbert! ... Herbert? ... I hab ja g'wusst, dass er was g'habt hat !"